Stauanlage Kupferbach

Stauanlage Kupferbach


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Die Sanierung des Damms verzögert sich
Der Absperrdamm der Stauanlage Kupferbach muss in einem gut 20 Meter langen Abschnitt saniert werden, da er an einigen Stellen undicht geworden ist.
Eigentlich sollten die Arbeiten Ende November beginnen, doch dieser Starttermin musste verschoben werden auf den Beginn des nächsten Jahres.
Der Wasserspiegel der Stauanlage wurde bereits abgesenkt, um die Arbeiten zu ermöglichen.
Der Absperrdamm der Stauanlage Kupferbach muss in einem gut 20 Meter langen Abschnitt saniert werden, da er an einigen Stellen undicht geworden ist. Dazu wurde der Wasserspiegel um einen weiteren Meter bis zum 28. November abgesenkt. Anschließend sollte die Sanierung des Absperrdamms eigentlich beginnen. Der Baubeginn musste aber auf den Anfang des nächsten Jahres verschoben werden, weil die beauftragte Baufirma wegen Terminschwierigkeiten nicht rechtzeitig anfangen konnte.   
 
Die Arbeiten werden voraussichtlich drei Wochen dauern. Witterungsbedingt kann sich die Fertigstellung jedoch etwas verzögern, weil die geplanten Abdichtungsarbeiten mit Ton bei Regen nicht vorgenommen werden können. Während der Bauarbeiten ist Dammkronenweg gesperrt.
 
Stauanlage ist rund 90 Jahre alt
Die Stauanlage ist rund 90 Jahre alt, den Damm in seiner heutigen Form gibt es seit etwa 1930. In den Jahren 2005/06 wurden die technischen Anlagenteile saniert und die Mess- und Kontrolleinrichtungen an den Stand der Technik angepasst. Am damals intakten Damm wurde nichts verändert.
 
Der Schaden am Damm war im Herbst 2015 bei einer routinemäßigen Kontrolle aufgefallen. Die Fachleute der Stadt hatten dabei mit Hilfe der im Jahr 2005 neu installierten Mess- und Kontrolleinrichtungen festgestellt, dass der Damm mehr Wasser durchsickern lässt, als zulässig ist. Die daraufhin veranlassten Untersuchungen ergaben, dass die im Inneren des Damms liegende Dichtungstonschicht auf einem etwa 20 Meter langen Bereich an einigen Stellen undicht geworden ist.
 
Der Wasserspiegel ist aus diesem Grund bereits vor einiger Zeit bis unterhalb der undichten Stellen abgesenkt worden. Zur Behebung des Schadens muss die beschädigte Dichtungstonschicht im Inneren des Deichs ausgebaut und durch eine neue ersetzt werden. Ein vorab beauftragtes ökologisches Gutachten war zu dem Ergebnis gekommen, dass der Damm zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt am besten von November bis Februar repariert werden sollte.
Herausgegeben am 15.12.2016
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